Sonntag, 7. April 2013

[Faselpost] Verfilmungen ja oder nein?

Hallo Leutchens!:D

Ich habe mir gestern die Verfilmung zu "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" angesehen und dachte mir, dass ich das Thema der Verfilmungen ansprechen könnte. Das Thema löst ja bei uns - den Bloggern und Nichtbloggern - heiße Disskusionen aus. Sollte ein Buch verfilmt werden oder nicht?
Das Problem liegt eigentlich dabei, dass die Produzenten in Hollywood und auf der ganzen Welt keine Ahnung mehr haben, was für Filme sie drehen sollen und knüpfen sich deshalb die Bestseller der Jugendbücher vor. Dabei ist es natürlich schön für den Autor, dass noch mehr Leute von seinen Büchern/Buch erfährt, aber es ist natürlich auch oft ein Risiko ein Film zu drehen, wenn er den Leuten nicht gefällt.
Sollte man noch etwas zum Film dazu erfinden oder hält man sich doch besser an das Buch? Macht man den Film mit viel Animationen und Green-/Bluescreen oder bleibt man eher im natürlichen? Was nimmt man mit in den Film und was lässt man weg? Das sind einige der Fragen, die sich die Drehbuchautoren stellen, um uns einen tollen Film zu servieren. Dabei kann oft - nicht immer, aber oft - der Autor/in mitsprechen. Was passt mehr zum Film, um ihn mit dem Buch zu verbinden?


Ganz wichtig sind ja noch die Schauspieler. Da ist die Große Frage, wen man nimmt. Davon hängt ja eigentlich der ganze Film ab. Ich meine, wer hat einen Lieblingsfilm, bei dem die Schauspieler grottenschlecht sind oder man sie nicht mag? Hier gibt es unendlich viele Personen und es ist schwer jemand passendes für die Rolle zufinden, den die Zuschauer zudem auch noch mögen. Beispiel Robert Pattinson: Wenn er für eine Rolle gewählt wird, der Film aber sonst toll ist, hat man zwar die kreischenden Mädchen, die total auf ihn stehen - egal in welcher Rolle - aber auch die imunen Blogger;) und anderen Leute, die ihn nicht unbedingt mögen. Ich würde sagen, dass beide Seiten fünfzig zu fünfzig stehen. Da ist es doch besser ein paar unbekanntere Schauspieler zu nehmen.

Wie schon oben erwähnt, habe ich gestern die Verfilmung zu dem ersten Band der Trilogie von Suzanne Collins gesehen und ich muss sagen: Ich finde den Film mehr als großartig! Obwohl das meiste mit Specialeffekten gemacht wurde, wirkte es nicht zu viel und hat genau hereingepasst. Vielleicht ist der Film auch so schön geworden, weil er sich so ans Buch gehalten hat. Es ist alles wirklich authentisch zum Buch und sehr gut umgesetzt.

Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson haben ihre Rollen wirklich toll gespielt und ihre Figuren sehr gut dargestellt. Man kann die Gefühle sehr gut nachvollziehen, auch wenn man das Buch nicht kennt. Auch die
anderen Schauspieler sind alle ein großes Lob Wert, weil sie so toll gespielt haben. Sie hatten nicht zu übertriebene Gesichtzüge und Handlungen, was es realistischer machte. Und es tut mir leid das zu sagen: Wenn ich ein direkten Vergleich machen sollte, ich finde den Film besser als Rubinrot. Es tut mir wirklich in der Seele weh, so etwas zu sagen, aber es ist nichts als die Wahrheit. Obwohl ich weiß, dass Rubinrot in Deutschland gedreht wurde: Das ist jetzt der direkte Vergleich (d.h. nur Film). Tut mir so leid.:´(

Aber, was tun wenn ein scheinbar unverfilmbares Buch verfilmt werden soll? Die Gerüchte ranken sich ja auch schon darum, dass "Das Schicksal ein mieser Verräter" als Film produziert werden soll. Da fragt man sich doch: Wie sollen sie das so hinbekommen, dass nicht jeder der das Buch gelesen hat sagt, dass der Film schlecht geworden ist? Es müssen schon wahre Künstler ans Werk gehen, um ein so tolles Buch zu verfilmen.
"City of Bones", "Seelen" und auch andere Filme, sind Verfilmungen auf die man sich freut, oder? Nachdem ich die ersten Trailer dazu gesehen habe, kann ich

ziemlich sicher sagen, dass genau solche Profis die Filme gedreht haben, wie bei "Die Tribute von Panem". Deshalb freue ich mich schon sie zu sehen.
Davor möchte ich aber noch die Bücher lesen, um die Ausgangsstory zu wissen und um dann nicht das Buch als schlecht zu finden, obwohl sie im Film so viel geändert haben. Lest ihr die Bücher auch lieber vor dem Film oder ist es anders?
Ich freue mich auf eure Meinung!:D

 
Ich hoffe, dass ich euch nicht allzu doll vollggelabert habe.;)

Kommentare:

  1. Also eigentlich bin ich Verfilmungen gegenüber immer aufgeschlossen, auch auf "Die Tribute von Panem", "Rubinrot" habe ich mich gefreut, war auch nicht enttäuscht und aus den Chroniken der Unterwelt lässt sich bestimmt auch was tolles rausholen. Aber bei John Green hört der Spaß echt auf. Das Buch gehört zu meinen Liebsten und ist für mich einfach nicht auf der Leinwand vorzustellen. :(
    Bei "Seelen" bin ich mir unsicher, mal schauen...

    LG, Fina :)

    P.S. Danke für deine Tipps, mal schauen, was wir aus dem Gewinnspiel machen und wie es dann aussehen wird ^^

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    1. Ja, es ist immer gut, aufgeschlossen zu sein gegenüber Verfilmungen, da ja nicht immer alles so authentisch zum Buch ist. Trotzdem können die Verfilmungen sehr gut werden, wie bei "Rubinrot" oder "Die Tribute von Panem".

      Da hört der Spaß wirklich auf. Man kann so ein Buch nicht verfilmen! Und ich glaube, dass viele damit nicht so ganz einverstanden sind.

      Bei "Seelen" kann ich noch nicht so viel sagen. Der Trailer sieht erst einmal gut aus, aber ich lese noch das Buch und dann kann ich mir auch eine richitge Meinung erlauben.;)

      Ich bin schon gespannt was ihr aus den Ideen zaubern werdet und freue mich schon.:D

      LG
      Lynn

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    2. Ich hoffe, "Seelen" gefällt dir. Ich fand es zwar etwas übertrieben von der Seitenzahl (ein paar weniger hätten nicht geschadet), aber ansonsten wirklich gut :)
      Aber muss man jedes gute Buch gliech verfilmen? Also bei Das Schicksal... überlege ich wirklich, ob ich mir den Film überhaupt anschaue, Hazel ist in meinem Kopf bestimmt ganz anders als nachher im Film- will meine Fantasie Hazel und auch Gus da nicht zerstören -.- Mal schauen, aber bst. kann ich dann doch wieder nicht widerstehen :D

      Ja, manchmal weiß ich selbst nicht so genau, ob meine Rezis die Punktzahl so gut wiedergeben. Aber ich hatte einfach das Gefühl, dass für ein 5-Sterne- Buch ein bisschen was gefehlt habe, kennst du das? Ich fand es gut, aber nicht perfekt. Echt schwierig manchmal das Rezensieren :D
      Aber es ist schon toll und als Einzelband wirklich ein Exot unter den Jugendbüchern^^

      LG, Fina :)

      P.S. Mirist aufgefallen, dass du in meiner Blogliste fehlst, wieso habe ich dich noch nicht verlinkt?? O.O Naja, jetzt nachgeholt :)

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    3. Ich habe in der Bibliothek auch schon gesehen, dass das Buch total dick ist. Aber ich nehme die Herausforderung (wieder einmal) an und lasse mich überraschen, ob mir die Seitenanzahl auch zu viel wird, oder ob sie gut ausgefüllt ist.

      Ich glaube, ich kann dann auch nicht wiederstehen ins Kino zu gehen.;) Wenn ich einen Film gesehen habe, habe ich zwar immer noch die Vorstellungen von den Figuren aus meiner Fantasie vor dem Auge, aber sie werden dann auch mit den Schauspielern verglichen. Obwohl ich dann die Figuren aus meiner Fantasie eigentlich immer so lasse und nicht die Gesichter der Schauspieler übernehme.:)

      Ich kann das verstehen, wenn man einem Buch auch nur wegen zwei Dingen einen Punkt Abzug gibt. Man hat dann einfach das Gefühl, dass genau das gefehlt hat, um das Buch perfekt zu machen. Manchmal habe ich auch das Gefühl. Sei das noch so klein, was gefehlt hat, ich muss es abziehen.;)
      Ich finde es immer total schwer eine Rezi anzufangen, aber wenn ich dann erst einmal drin bin geht es eigentlich relativ gut (Wenn das Buch gut war, umso leichter :D)
      In letzter Zeit stoße ich auf immer mehr Einzelbände - was mich auch unheimlich freut, da man ja auch irgendwann mal diese vielen Reihen beendet haben will.;)

      Oh wie toll!!!*-* Ich habe gerade mal nachgesehen und da stehe ich ja wirklich! Riesiges Dankeschön.:D
      Vielleicht sollte ich so eine Liste auch mal einrichten...ich hoffe dazu komme ich in nächster Zeit mal.;)

      LG
      Lynn

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  2. Es werden ja wirklich viele Bücher verfilmt. Ich gucke mir auch die meisten an, Buch und Film kann ich meistens gut voneinander trennen :D also Rot wie das Meer war echt toll musst du unbedingt lesen!!! lg Belle

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    1. Oh, das ist toll! Dann rutscht "Rot wie das Meer" gleich noch mal nach oben und wird gleich nach "Dark Destiny" gelesen. (Sorry, aber das Buch muss ich zuerst lesen;))

      LG
      Lynn

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  3. Also wenn die eine Buch verfilmen dann sollen sie es richtig machen. Und nichts ändern oder vergessen.

    Alles Liebe, Ally

    Aus http://www.allys-wildebuecherwelt.blogspot.de

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    1. Es ist schon immer schade, wenn die Produzenten/Drehbuchautoren die Dinge weglassen, die man am meisten sehen wollte. Und öfters ist man auch immer verärgert, wenn etwas geändert wurde - das kann ich nachvollziehen - und ich hoffe, dass sie es bei den Filmprojekten die sie jetzt vorhaben richtig toll machen. Ich bin schon gespannt auf die Filme.:D

      LG
      Lynn

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Alle netten Kommentare sind wie wundervolle Bücher.
Ich liebe es sie zu lesen und werde sie in Erinnerung behalten. ♥