
Titel: Divergent
Reihe: Divergent-Trilogie
Seitenanzahl: 576 Seiten
Preis: 6,37 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Erscheinungsdatum: 28. Februar 2012
ISBN: 978-0-06-202403-9
9781442421806
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In Beatrice Prior’s dystopian Chicago world, society is divided into five factions, each dedicated to the cultivation of a particular virtue—Candor (the honest), Abnegation (the selfless), Dauntless (the brave), Amity (the peaceful), and Erudite (the intelligent). On an appointed day of every year, all sixteen-year-olds must select the faction to which they will devote the rest of their lives. For Beatrice, the decision is between staying with her family and being who she really is—she can’t have both. So she makes a choice that surprises everyone, including herself. (amazon)
There is one mirror in my house.
Das Cover passt gut zum Inhalt. Dargestellt ist das Symbol für eine Fraktion (die ich aus Spoilergründen nicht verraten möchte) und im Hintergrund eine dystopische Stadt. Die englische Ausgabe hat eine total schöne Oberfläche, die matt glänzt. Überragend finde ich es nicht, es ist aber auf jeden Fall mit seinen Farben ein Eye-catcher.
Zum Titel muss ich ja eigentlich nichts mehr sagen, oder? Entweder würde ich euch spoilern, oder ihr wisst schon was er bedeutet^^
"Divergent" war in aller Munde. Hochgelobt oder auch nicht so gut abgeschlossen - trotzdem sprach jeder davon.
Vorab muss ich sagen: Zum Ende hin wurde es besser. Am Anfang dachte ich wirklich, dass das nichts mehr wird.
Ich habe den Plot, wie er im Klappentext angegeben wird, falsch eingeschätzt. Das Verhältnis zum Drama, das im Klappentext und im ersten Kapitel um den Test gemacht wird, konnte ich nicht so wirklich verstehen. Schnell war der Test vom Tisch und monoton ging es weiter. Nachdem ich den Teil des Buches gelesen hatte, wurde erst einmal nur geredet und geredet; trainiert und geredet.
Natürlich kam bei mir die Frage auf: Wann geht es denn richtig los?
Und kurz bevor ich das Buch an die Wand werfen wollte, hat "Divergent" angefangen mich langsam zu überzeugen.
Die Charaktere begannen etwas an Tiefe zu zeigen und endlich fand man den verloren geglaubten roten Faden wieder.
Alle Charaktere konnten mich im gesamten Buch nicht wirklich überzeugen. Nie ging mir ihr Schicksal richtig unter die Haut.
Vielleicht war es aber auch der Schreibstil, der mich dazu gebracht hat. Zwar musste ich so gut wie keine Vokabeln nachsehen und ich kam sehr schnell voran, aber meiner Meinung nach wurden auf die Gefühle von Tris zu wenig eingegangen. Er war wirklich angenehm, ich möchte aber schon über die Gefühle der Protagonistin Bescheid wissen, wenn ich ein Buch lese.
Auch vom Aussehen habe ich seltsamer Weise nicht viel mitbekommen. Am Anfang wurde bestimmt immer was über die Erscheinung der Menschen gesagt, doch als Leser vergesse ich auch manches wieder. Als einmal noch etwas zum Aussehen von Four gesagt wurde, habe ich mir das eingeprägt, sodass ich mir auch mal eine Person vorstellen konnte.
Ich hätte mir einfach einfach mehr Personenbeschreibungen gewünscht, denn die Umgebungen waren immer sehr gut beschrieben.
Ein weiterer wichtiger Punkt: ES WAR SO VIELES VORHERSEHBAR! Es war einfach schrecklich! Nie war ich wirklich überrascht, wenn eine "Wendung" kam. Außer als ihre Eltern starben, konnte mich das ein wenig überraschen und traurig stimmen.
Am Ende konnte ich echt sagen: Das gefällt mir gut! Es war spannend (auch wenn nicht bis zum Anschlag) und die Beschreibungen der Gefühle von Tris waren etwas besser.
Dafür, dass "Divergent" so gehypt wurde, hat das Buch mir nicht so gut gefallen. Fast die ganze Zeit wurden im Buch nur Handlungen und Umgebungen beschrieben, sodass ich die Charaktere nicht besonders gut kennenlernte und keine große Verbindung mit ihnen aufbauen konnte. Vieles war außerdem vorhersehbar.
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